über blei und gold
Der
lange Weg zur Meisterschaft - immer der Karotte nach
Geliebte Geschwister,
die gute Nachricht ist, dass es der Wissenschaft bereits seit Jahrzehnten gelungen ist, aus Quecksilber Gold herzustellen. Die zweite gute Nachricht ist, dass dieses Verfahren keinen wirtschaftlichen Wert besitzt, d. h., dass das so gewonnene Gold in der Herstellung weitaus teurer ist, als Gold zu schürfen. Wäre dem nicht so, könnte man Gold in rauen Mengen, günstig herstellen, was unsere Weltwirtschaft aus den Fugen bringen würde. Goldreserven wären in diesem Fall genauso sinnvoll, wie Bleireserven.
Die dritte gute Nahricht ist also, dass wir mit unseren Gewohnheiten nicht brechen müssen und weiterhin dem Wunsch nach Gold fröhnen können.
Geliebte Geschwister,
die gute Nachricht ist, dass es der Wissenschaft bereits seit Jahrzehnten gelungen ist, aus Quecksilber Gold herzustellen. Die zweite gute Nachricht ist, dass dieses Verfahren keinen wirtschaftlichen Wert besitzt, d. h., dass das so gewonnene Gold in der Herstellung weitaus teurer ist, als Gold zu schürfen. Wäre dem nicht so, könnte man Gold in rauen Mengen, günstig herstellen, was unsere Weltwirtschaft aus den Fugen bringen würde. Goldreserven wären in diesem Fall genauso sinnvoll, wie Bleireserven.
Die dritte gute Nahricht ist also, dass wir mit unseren Gewohnheiten nicht brechen müssen und weiterhin dem Wunsch nach Gold fröhnen können.
Wir suchen nach Gold.
Gold symbolisiert unser
Verlangen, unsere Wünsche, unsere Träume. Wir haben
dieses Gold bereits. Nicht in unserer Tasche, wir haben sehr viel
davon, es befindet sich in einem großen Sack, den wir
ständig bei uns tragen. Der Einfachheit halber und ob der
Größe das Sackes, haben wir uns entschieden darin zu
wohnen und sind im Laufe der Zeit zum Sack geworden.
Wir sind Säcke.
Unser Gold ist immer vor
unseren Augen. Unser Gold treibt uns zeitlich voran, in die Zukunft,
wie den Esel, der einer sich mitbewegenden Karotte nachläuft.
Natürlich sind wir nicht dumm und merken, dass sich unser Gold
nicht erreichen lässt. Die Karotte bleibt in der Zukunft. Also
tauschen wir unser Gold, wir wechseln die Karotte aus. Gegen eine
größere Karotte, einen größeren
Klumpen Gold. Später gegen eine gelbe Karotte, einen
glänzenderen Klumpen Gold. Später gegen einen Apfel,
einen Goldbarren. Viel später gegen eine Birne, eine goldene
Krone. Es gibt viel Gemüse, viel Obst, viele verscheidene
Erscheinungsbilder von Gold. Genug für ein Leben.
Ein Leben voller Gold, ein Leben voller Zukunft und ein Leben als Sack. Tüte, trifft es auch, eine Wundertüte voll mit Begehrlichkeit und Zukunft, getrieben und gestoßen, gefangen in einer selbst gewählten Hülle, die wir schon in unserer Kindheit angelegt haben, denn wer will schon ohne diesen hübschen Sack existieren.
Der Wunsch nach Meisterschaft ist auch Gold. Das Verlangen nach Abstreifen des Sackes ist auch eine Karotte.
Das Insekt in Dir ist nie in diesen Sack gestiegen. Das, was in diesem Sack ist, wird nie aus diesem Sack heraussteigen. Niemals.
Ein Leben voller Gold, ein Leben voller Zukunft und ein Leben als Sack. Tüte, trifft es auch, eine Wundertüte voll mit Begehrlichkeit und Zukunft, getrieben und gestoßen, gefangen in einer selbst gewählten Hülle, die wir schon in unserer Kindheit angelegt haben, denn wer will schon ohne diesen hübschen Sack existieren.
Der Wunsch nach Meisterschaft ist auch Gold. Das Verlangen nach Abstreifen des Sackes ist auch eine Karotte.
Das Insekt in Dir ist nie in diesen Sack gestiegen. Das, was in diesem Sack ist, wird nie aus diesem Sack heraussteigen. Niemals.